--- uae/docs/LIESMICH 2018/04/24 16:38:39 1.1 +++ uae/docs/LIESMICH 2018/04/24 16:38:49 1.1.1.2 @@ -120,14 +120,14 @@ Compilierung ============ Die Versionen für Unix, NextStep und BeBox müssen zunächst compiliert werden. -Für die BeBox müssen Sie dafür +Für die BeBox müssen Sie dafür ins Verzeichnis "src" gehen und - make bebox + make -f Makefile.Be eingeben, auf anderen Systemen müssen Sie zunächst configure - + aufrufen; dieses Skript analysiert Ihr System und sammelt Informationen (aber im Gegensatz zu MessySoft-Produkten schickt es sie nicht übers Netz an andere Leute, sondern erstellt nur die Dateien "Makefile" und "sysconfig.h"). Danach @@ -226,18 +226,44 @@ Debugging-Optionen: stabil und wenig empfehlenswert. Anzeige-Options: - -d mode : Grafikauflösung wählen -H mode : Anzahl der Farben, in der UAE den Bildschirm darstellen soll, wählen - -C : Das Amiga-Bild verzerrungsfrei darstellen (wenn möglich). Dabei - werden manche Zeilen doppelt gezeichnet, was die Emulation - verlangsamen kann. + -O mode : Bildschirmuflösung einstellen (s.u.) + +Der "mode"-Parameter der Option "-O" wird wie folgt angegeben: +-O Breite:Höhe:Tuning-Parameter +wobei Breite und Höhe die Dimensionen des Fensters (oder den Grafikmodus) +angeben. Die Tuning-Parameter bestehen aus einzelnen Buchstaben, die +angegeben werden können (aber nicht müssen): + l: Schaltet Lores-Darstellung ein, nur jedes zweite horizontale Pixel wird + gezeichnet. Sinnvoll für kleine VGA-Auflösungen wie etwa 320x200. + x,y,X,Y: Wenn "x" angegeben wird, versucht UAE, das dargestellte Bild an + der richtigen Stelle am Bildschirm darzustellen. Dies ist nur nötig, + falls die Breite des Fensters weniger als 800 Pixel beträgt (etwa in + 640er oder 320er-Modi). Ohne "x" wird das Bild normalerweise über den + rechten oder linken Bildschirmrand herausragen. "y" tut dasselbe für die + vertikale Richtung, es ist nur bei Fenstern nötig, die weniger als 300 + Pixel hoch sind. Werden Großbuchstaben für diese Optionen verwendet + (X oder Y), so versucht UAE, besonders clever zu sein (aber da ich + Computern nicht sehr viel Cleverness zutraue, gibt's auch die dummen + Varianten). + d: Verdoppelt jede Zeile. Dafür sollte das Fenster dann mindestens 600 + Zeilen hoch sein. Der Vorteil ist, daß Interlace-Screens besser + dargestellt werden (aber es läuft auch langsamer). + c: Quetscht das Amiga-Bild so, daß es mit den gewählten Dimensionen des + Fensters so gut wie möglich übereinstimmt. + +Beispiel: "-O 320:200:lXYc" ist der kleinste sinnvolle Modus. Durch das "c" +werden Amiga-Screens, die 320x256 Pixel groß sind, durch Weglassen einzelner +Zeilen auf 320x200 gestaucht (ohne "c" werden keine Zeilen zwischendurch +weggelassen, es fehlt dann einfach der untere Rand des Bildes). +Die größte sinnvolle Auflösung ist "-O 800:600:d", dazwischen gibt es +verschiedene sinnvolle Einstellungen, etwa "-O 640:480:X" oder auch +"-O 640:480:XYdc". Am besten, Sie experimentieren ein wenig damit. -Auflösungen: 0 (320x200); 1 (320x240); 2 (320x400); 3 (640x480); - 4 (800x600). Farb-Modi: 0 (256 Farben); 1 (32768 Farben); 2 (65536 Farben) - 3 (256 Farben, allerdings gerastert um die Qualität zu verbessern - ist etwas langsamer als Modus 0) + 3 (256 Farben, allerdings gerastert um die Qualität zu + verbessern (ist etwas langsamer als Modus 0) 4 (16 Farben, gerastert); 5 (16 Millionen Farben)