|
|
1.1 root 1: [If the rest of this file is incomprehensible to you, that's because it
2: contains german instructions.]
3: F�r Leute, die englische Texte nicht besonders gut verdauen, sind in dieser
4: Datei noch einmal die wichtigsten Hinweise zu UAE zusammengefa�t. Die
5: englische README-Datei enth�lt wesentlich mehr Information; diese deutsche
6: �bersetzung ist nur eine Notl�sung.
7:
8: UAE steht f�r Un*x Amiga Emulator, was den Kern der Sache nicht ganz trifft,
9: da auch Versionen f�r Mac, DOS, NextStep, BeBox und Amiga verf�gbar sind.
10:
11: [Anmerkung: Manche Versionen von UAE, etwa die DOS- und die Mac-Version haben
12: zus�tzliche Readme-Dateien, die Sie ebenfalls lesen sollten, da manche Details
13: von der Unix-Version abweichen.]
14:
15: Lizenz
16: ======
17:
18: UAE unterliegt der GNU General Public License, die in der Datei "COPYING"
19: im Hauptverzeichnis dieses Archivs enthalten ist.
20:
21:
22: �bersicht
23: =========
24:
25: UAE emuliert einen A500 mit bis zu 2MB Chipram und 8.5MB Fast-RAM. Die
26: Emulation ist nahezu vollst�ndig. Urspr�nglich wurde UAE f�r Unix-�hnliche
27: Systeme (ich selbst benutze Linux) geschrieben, haupts�chlich deswegen, weil
28: Programmieren unter anderen Betriebssystemen Strafarbeit ist (Fehler=>Absturz).
29: Die Hard-/Softwarevoraussetzungen f�r den Betrieb der Unix-Version sind:
30: - 8MB RAM, besser 12-16MB
31: - ein schneller Prozessor (i486 ist nicht das Gelbe vom Brot)
32: - X11, oder SVGAlib unter Linux
33: - ein ANSI-C-Compiler, am besten GCC.
34: - optional: Die gtk+-Bibliothek, Version 0.99.3 oder h�her
35:
36:
37: Vorbereitungen
38: ==============
39:
40: Zugriffe auf das Diskettenlaufwerk k�nnen nur �ber einen Umweg emuliert
41: werden, da PCs keine Amiga-Disketten lesen k�nnen. UAE verwendet
42: "Diskfiles", das sind genaue Abbilder des Inhalts einer Amiga-Diskette. Solche
43: Diskfiles sind 901120 Bytes gro� und k�nnen mit dem Tool "transdisk", das UAE
44: beiliegt erstellt werden. Um UAE laufenzulassen, ben�tigen Sie au�erdem ein
45: Abbild eines Amiga-Kickstart-ROMs. Dieses kann aus Copyrightgr�nden nicht mit
46: UAE vertrieben werden. Es mu� mit dem Tool "transrom" erzeugt werden.
47: Die beiden Programme finden Sie im Unterverzeichnis "amiga". Sie m�ssen sie
48: zun�chst auf Ihren Amiga kopieren, entweder �ber ein serielles Nullmodem-Kabel
49: oder mit Hilfe eines Amiga-Programms wie etwa CrossDOS oder MessyDOS, die es
50: erm�glichen, PC-Disks mit einem Amiga zu lesen und zu beschreiben. Dieselbe
51: Methode kann dann selbstverst�ndlich auch benutzt werden, um Amiga-Dateien auf
52: den PC zu kopieren. CrossDOS ist seit einiger Zeit Bestandteil des
53: Amiga-Betriebssystems, und MessyDOS ist frei erh�ltlich (u.a. auf einer
54: �lteren Fish-Disk, Nummer habe ich vergessen). Beachten Sie, da� in vielen
55: Amigas nur DD-Laufwerke eingebaut sind, die PC-�blichen HD-Disketten lassen
56: sich damit nicht verarbeiten.
57: Wenn Sie die L�sung mit dem Nullmodemkabel benutzen wollen, werden Sie zwei
58: Terminalprogramme ben�tigen, sowohl f�r den PC als auch f�r den Amiga.
59: Bitte lesen Sie in den jeweiligen Anleitungen der Programme (etwa CrossDOS
60: oder die Terminalprogramme) nach, wie diese Programme zu bedienen sind.
61: Nachdem Sie transrom und transdisk auf den Amiga kopiert haben, m�ssen Sie dem
62: AmigaOS beibringen, da� diese Dateien ausf�hrbare Programme sind. Das
63: geschieht durch den CLI-Befehl
64:
65: "protect transrom rwed" (bzw. "protect transdisk rwed")
66:
67: Danach k�nnen Sie die Programme aufrufen:
68:
69: transrom >RAM:kick.rom
70:
71: erzeugt eine 524288 Byte gro�e Kickstart-Datei in der Ramdisk. Diese m�ssen
72: Sie auf Ihren PC �bertragen und dort in dasselbe Verzeichnis kopieren, in dem
73: UAE installiert ist.
74: Mit
75: transdisk >RAM:df0.adf
76:
77: kann die in Laufwerk 0 liegende Diskette in ein Diskettenabbild umgewandelt
78: werden, welches wiederum in der Ramdisk gespeichert wird. Hierbei kann ein
79: Problem auftreten, wenn Ihr Amiga wenig Speicher hat (wenn er _sehr_ wenig
80: Speicher hat, funktioniert schon der obige transrom-Befehl nicht; dann haben
81: Sie leider Pech gehabt). Sie k�nnen die Diskette in mehreren St�cken
82: �bertragen. Eine Amiga-Diskette hat 80 Spuren (0..79); mit den Befehlen
83:
84: transdisk >ram:df0_1.adf -s 0 -e 19
85: transdisk >ram:df0_2.adf -s 20 -e 39
86: transdisk >ram:df0_3.adf -s 40 -e 59
87: transdisk >ram:df0_4.adf -s 60 -e 79
88:
89: werden vier Teil-Disketten-Abbilder erstellt, (z.B. enth�lt df0_1.adf gerade
90: die Spuren 0 bis 19). Es macht nat�rlich keinen Sinn, die Befehle in obiger
91: Reihenfolge aufzurufen, Sie sollten immer nur jeweils eine Datei erzeugen, auf
92: den PC �bertragen, aus der Amiga-Ramdisk l�schen und dann fortfahren.
93: Die vier Dateien lassen sich dann auf dem PC wieder zu einer zusammensetzen,
94: entweder unter DOS mit
95:
96: COPY /B df0_1.adf+df0_2.adf+df0_3.adf+df0_4.adf df0.adf
97:
98: oder unter Unix:
99:
100: cat df0_1.adf df0_2.adf df0_3.adf df0_4.adf >df0.adf
101:
102: UAE ben�tigt die Datei "kick.rom" (524288 Byte) und eine Datei "df0.adf"
103: (901120 Byte), um etwas Sinnvolles zu tun. Diese m�ssen im gleichen
104: Verzeichnis stehen, wie UAE.
105: Die Datei, die das Kickstartabbild enth�lt, d�rfen Sie nicht weitergeben, da
106: sie Code enth�lt, dessen Copyright Commodore-Amiga h�lt. Ebenso d�rfen die
107: meisten Diskettenabbilder (etwa die Workbench, oder kommerzielle Spiele) nicht
108: weiterverbreitet werden. Sie d�rfen mit UAE nur Software benutzen, f�r die Sie
109: das Nutzungsrecht haben.
110:
111:
112: Compilierung
113: ============
114:
115: Die Versionen f�r Unix, NextStep und BeBox m�ssen zun�chst compiliert werden.
116: F�r die BeBox m�ssen Sie daf�r ins Verzeichnis "src" gehen und
117:
118: make -f Makefile.Be
119:
120: eingeben, auf anderen Systemen m�ssen Sie zun�chst
121:
122: configure
123:
124: aufrufen; dieses Skript analysiert Ihr System und sammelt Informationen (aber
125: im Gegensatz zu MessySoft-Produkten schickt es sie nicht �bers Netz an andere
126: Leute, sondern erstellt nur die Dateien "Makefile" und "sysconfig.h"). Danach
127: k�nnen Sie mit
128:
129: make
130:
131: UAE compilieren. Am Ende sollte eine ausf�hrbare Datei namens "uae" entstanden
132: sein. Falls Sie unter Linux die SVGAlib- anstelle der X11-Version benutzen
133: m�chten, geben Sie statt "configure" "configure --with-svgalib" ein.
134: Sie m�ssen root sein, um die SVGA-Version starten zu k�nnen. Machen Sie UAE
135: besser nicht suid root, wenn Ihnen an der Sicherheit des Systems gelegen ist,
136: oder Sie k�nnten b�se �berraschungen erleben.
137:
138:
139: Kommandozeilen-Optionen
140: =======================
141:
142: Die folgenden Paramter k�nnen Sie UAE in der Kommandozeile �bergeben. Sie
143: k�nnen h�ufig ben�tigte Optionen auch in eine Datei namens "~/.uaerc" (Unix)
144: oder "uae.rc" (andere) schreiben, diese Datei wird von UAE beim Start
145: gelesen (und wahlweise am Ende geschrieben).
146:
1.1.1.2 root 147: [alles, was hier stand, war leider falsch. Jemand sollte die neue Doku
148: �bersetzen]
1.1 root 149:
150:
151: H�ufige Probleme
152: ================
153:
154: Manche Kickstart-ROM-Versionen (aus neueren A4000 und A1200) sind f�r den
155: 68020 compiliert, der von UAE derzeit noch nicht 100% emuliert wird, daher
156: laufen diese Kickstarts nicht.
157:
158: Auf manchen Linux-Systemen ist ein kaputter Linker installiert. Falls Sie
159: Fehlermeldungen der Sorte "final link failed: Bad value" beim Compilieren
160: kriegen, sollten Sie sich von sunsite.unc.edu:/pub/Linux/GCC eine neuere
161: Version der binutils besorgen. Allerdings sollten Sie die Hinweise, die in den
162: "release.*"-Dateien stehen, genau beachten.
163:
164:
165: Adresse des Autors
166: ==================
167:
168: [email protected]
169:
170: oder mit der gelben Post:
171:
172: Bernd Schmidt
1.1.1.3 ! root 173: 21 St Stephen's Place
! 174: Cambridge CB3 0JE
! 175: UK
1.1 root 176:
177: (bitte nicht anrufen, wenn's geht)
178:
179: Wenn Sie Verst�ndnisprobleme mit diesem Text haben oder Teile der englischen
180: Dokumentation nicht verstehen, versuchen Sie bitte, jemand in Ihrer N�he zu
181: finden, der Ihnen die Dinge erkl�ren/�bersetzen kann. Ich kann nicht jedem
182: Computerneuling noch einmal lang und breit erkl�ren, wie man (beispielsweise)
183: CrossDOS bedient: dazu gibt's bei CrossDOS auch eine Dokumentation. Ich
184: versuche, zu helfen, aber manche Dinge sind zu zeitaufwendig.
185:
186: Bevor Sie eine Frage stellen, �berpr�fen Sie bitte, ob sie nicht in der
187: Dokumentation bereits beantwortet wird.
188: Ich verschicke keine Kickstart-ROM-Dateien oder Amiga-Spiele. Schicken Sie
189: mir bitte auch keine Raubkopien, ich l�sche so etwas sofort. Generell gilt
190: auch, da� Sie keine Dateien, die gr��er als 50KB sind, per email verschicken
191: sollten. Wenn ich 3MB Screenshots oder �hnliches Zeug per email kriege, freue
192: ich mich nicht dar�ber.
This archive runs on limited infrastructure. Preserving old code on modern bandwidth. Automated agents are requested to crawl responsibly.