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uae-0.8.16
[If the rest of this file is incomprehensible to you, that's because it contains german instructions.] F�r Leute, die englische Texte nicht besonders gut verdauen, sind in dieser Datei noch einmal die wichtigsten Hinweise zu UAE zusammengefa�t. Die englische README-Datei enth�lt wesentlich mehr Information; diese deutsche �bersetzung ist nur eine Notl�sung. UAE steht f�r Un*x Amiga Emulator, was den Kern der Sache nicht ganz trifft, da auch Versionen f�r Mac, DOS, NextStep, BeBox und Amiga verf�gbar sind. [Anmerkung: Manche Versionen von UAE, etwa die DOS- und die Mac-Version haben zus�tzliche Readme-Dateien, die Sie ebenfalls lesen sollten, da manche Details von der Unix-Version abweichen.] Lizenz ====== UAE unterliegt der GNU General Public License, die in der Datei "COPYING" im Hauptverzeichnis dieses Archivs enthalten ist. �bersicht ========= UAE emuliert einen A500 mit bis zu 2MB Chipram und 8.5MB Fast-RAM. Die Emulation ist nahezu vollst�ndig. Urspr�nglich wurde UAE f�r Unix-�hnliche Systeme (ich selbst benutze Linux) geschrieben, haupts�chlich deswegen, weil Programmieren unter anderen Betriebssystemen Strafarbeit ist (Fehler=>Absturz). Die Hard-/Softwarevoraussetzungen f�r den Betrieb der Unix-Version sind: - 8MB RAM, besser 12-16MB - ein schneller Prozessor (i486 ist nicht das Gelbe vom Brot) - X11, oder SVGAlib unter Linux - ein ANSI-C-Compiler, am besten GCC. - optional: Die gtk+-Bibliothek, Version 0.99.3 oder h�her Vorbereitungen ============== Zugriffe auf das Diskettenlaufwerk k�nnen nur �ber einen Umweg emuliert werden, da PCs keine Amiga-Disketten lesen k�nnen. UAE verwendet "Diskfiles", das sind genaue Abbilder des Inhalts einer Amiga-Diskette. Solche Diskfiles sind 901120 Bytes gro� und k�nnen mit dem Tool "transdisk", das UAE beiliegt erstellt werden. Um UAE laufenzulassen, ben�tigen Sie au�erdem ein Abbild eines Amiga-Kickstart-ROMs. Dieses kann aus Copyrightgr�nden nicht mit UAE vertrieben werden. Es mu� mit dem Tool "transrom" erzeugt werden. Die beiden Programme finden Sie im Unterverzeichnis "amiga". Sie m�ssen sie zun�chst auf Ihren Amiga kopieren, entweder �ber ein serielles Nullmodem-Kabel oder mit Hilfe eines Amiga-Programms wie etwa CrossDOS oder MessyDOS, die es erm�glichen, PC-Disks mit einem Amiga zu lesen und zu beschreiben. Dieselbe Methode kann dann selbstverst�ndlich auch benutzt werden, um Amiga-Dateien auf den PC zu kopieren. CrossDOS ist seit einiger Zeit Bestandteil des Amiga-Betriebssystems, und MessyDOS ist frei erh�ltlich (u.a. auf einer �lteren Fish-Disk, Nummer habe ich vergessen). Beachten Sie, da� in vielen Amigas nur DD-Laufwerke eingebaut sind, die PC-�blichen HD-Disketten lassen sich damit nicht verarbeiten. Wenn Sie die L�sung mit dem Nullmodemkabel benutzen wollen, werden Sie zwei Terminalprogramme ben�tigen, sowohl f�r den PC als auch f�r den Amiga. Bitte lesen Sie in den jeweiligen Anleitungen der Programme (etwa CrossDOS oder die Terminalprogramme) nach, wie diese Programme zu bedienen sind. Nachdem Sie transrom und transdisk auf den Amiga kopiert haben, m�ssen Sie dem AmigaOS beibringen, da� diese Dateien ausf�hrbare Programme sind. Das geschieht durch den CLI-Befehl "protect transrom rwed" (bzw. "protect transdisk rwed") Danach k�nnen Sie die Programme aufrufen: transrom >RAM:kick.rom erzeugt eine 524288 Byte gro�e Kickstart-Datei in der Ramdisk. Diese m�ssen Sie auf Ihren PC �bertragen und dort in dasselbe Verzeichnis kopieren, in dem UAE installiert ist. Mit transdisk >RAM:df0.adf kann die in Laufwerk 0 liegende Diskette in ein Diskettenabbild umgewandelt werden, welches wiederum in der Ramdisk gespeichert wird. Hierbei kann ein Problem auftreten, wenn Ihr Amiga wenig Speicher hat (wenn er _sehr_ wenig Speicher hat, funktioniert schon der obige transrom-Befehl nicht; dann haben Sie leider Pech gehabt). Sie k�nnen die Diskette in mehreren St�cken �bertragen. Eine Amiga-Diskette hat 80 Spuren (0..79); mit den Befehlen transdisk >ram:df0_1.adf -s 0 -e 19 transdisk >ram:df0_2.adf -s 20 -e 39 transdisk >ram:df0_3.adf -s 40 -e 59 transdisk >ram:df0_4.adf -s 60 -e 79 werden vier Teil-Disketten-Abbilder erstellt, (z.B. enth�lt df0_1.adf gerade die Spuren 0 bis 19). Es macht nat�rlich keinen Sinn, die Befehle in obiger Reihenfolge aufzurufen, Sie sollten immer nur jeweils eine Datei erzeugen, auf den PC �bertragen, aus der Amiga-Ramdisk l�schen und dann fortfahren. Die vier Dateien lassen sich dann auf dem PC wieder zu einer zusammensetzen, entweder unter DOS mit COPY /B df0_1.adf+df0_2.adf+df0_3.adf+df0_4.adf df0.adf oder unter Unix: cat df0_1.adf df0_2.adf df0_3.adf df0_4.adf >df0.adf UAE ben�tigt die Datei "kick.rom" (524288 Byte) und eine Datei "df0.adf" (901120 Byte), um etwas Sinnvolles zu tun. Diese m�ssen im gleichen Verzeichnis stehen, wie UAE. Die Datei, die das Kickstartabbild enth�lt, d�rfen Sie nicht weitergeben, da sie Code enth�lt, dessen Copyright Commodore-Amiga h�lt. Ebenso d�rfen die meisten Diskettenabbilder (etwa die Workbench, oder kommerzielle Spiele) nicht weiterverbreitet werden. Sie d�rfen mit UAE nur Software benutzen, f�r die Sie das Nutzungsrecht haben. Compilierung ============ Die Versionen f�r Unix, NextStep und BeBox m�ssen zun�chst compiliert werden. F�r die BeBox m�ssen Sie daf�r ins Verzeichnis "src" gehen und make -f Makefile.Be eingeben, auf anderen Systemen m�ssen Sie zun�chst configure aufrufen; dieses Skript analysiert Ihr System und sammelt Informationen (aber im Gegensatz zu MessySoft-Produkten schickt es sie nicht �bers Netz an andere Leute, sondern erstellt nur die Dateien "Makefile" und "sysconfig.h"). Danach k�nnen Sie mit make UAE compilieren. Am Ende sollte eine ausf�hrbare Datei namens "uae" entstanden sein. Falls Sie unter Linux die SVGAlib- anstelle der X11-Version benutzen m�chten, geben Sie statt "configure" "configure --with-svgalib" ein. Sie m�ssen root sein, um die SVGA-Version starten zu k�nnen. Machen Sie UAE besser nicht suid root, wenn Ihnen an der Sicherheit des Systems gelegen ist, oder Sie k�nnten b�se �berraschungen erleben. Kommandozeilen-Optionen ======================= Die folgenden Paramter k�nnen Sie UAE in der Kommandozeile �bergeben. Sie k�nnen h�ufig ben�tigte Optionen auch in eine Datei namens "~/.uaerc" (Unix) oder "uae.rc" (andere) schreiben, diese Datei wird von UAE beim Start gelesen (und wahlweise am Ende geschrieben). [alles, was hier stand, war leider falsch. Jemand sollte die neue Doku �bersetzen] H�ufige Probleme ================ Manche Kickstart-ROM-Versionen (aus neueren A4000 und A1200) sind f�r den 68020 compiliert, der von UAE derzeit noch nicht 100% emuliert wird, daher laufen diese Kickstarts nicht. Auf manchen Linux-Systemen ist ein kaputter Linker installiert. Falls Sie Fehlermeldungen der Sorte "final link failed: Bad value" beim Compilieren kriegen, sollten Sie sich von sunsite.unc.edu:/pub/Linux/GCC eine neuere Version der binutils besorgen. Allerdings sollten Sie die Hinweise, die in den "release.*"-Dateien stehen, genau beachten. Adresse des Autors ================== [email protected] oder mit der gelben Post: Bernd Schmidt 21 St Stephen's Place Cambridge CB3 0JE UK (bitte nicht anrufen, wenn's geht) Wenn Sie Verst�ndnisprobleme mit diesem Text haben oder Teile der englischen Dokumentation nicht verstehen, versuchen Sie bitte, jemand in Ihrer N�he zu finden, der Ihnen die Dinge erkl�ren/�bersetzen kann. Ich kann nicht jedem Computerneuling noch einmal lang und breit erkl�ren, wie man (beispielsweise) CrossDOS bedient: dazu gibt's bei CrossDOS auch eine Dokumentation. Ich versuche, zu helfen, aber manche Dinge sind zu zeitaufwendig. Bevor Sie eine Frage stellen, �berpr�fen Sie bitte, ob sie nicht in der Dokumentation bereits beantwortet wird. Ich verschicke keine Kickstart-ROM-Dateien oder Amiga-Spiele. Schicken Sie mir bitte auch keine Raubkopien, ich l�sche so etwas sofort. Generell gilt auch, da� Sie keine Dateien, die gr��er als 50KB sind, per email verschicken sollten. Wenn ich 3MB Screenshots oder �hnliches Zeug per email kriege, freue ich mich nicht dar�ber.
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